Kampf um die Stadt –
Politik, Kunst & Alltag um 1930
Die Ausstellung „Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930” des Wien Museums im Künstlerhaus wirft im umfassenden Zeitgeschichte- und Kulturpanorama Österreichs der 1920er- und 1930er-Jahre auch einen Blick auf die neuen Massenmedien dieser Zeit: Ein wichtiges Gestaltungsmittel sind Film-Großprojektionen, dazu
kommen Reportagefotos und die Plakatkunst, die als Spiegel eines völlig
neuen Lebensstiles das Bild der Stadt entscheidend geprägt hat.
Neben den wichtigsten Ereignissen der Zeitgeschichte und zentralen
Konfliktfeldern werden grundlegende Tendenzen und Leistungen in Kunst,
angewandter Kunst und Populärkultur dargestellt. Eine besondere
Aufmerksamkeit gilt dem Alltagsleben und dem Lifestyle der 1920er- und
1930er-Jahre.
Der urbane Alltag erfuhr in den 1920er-Jahren einen tiefgreifenden
Modernisierungsschub und wurde dynamischer, schneller und greller. Der
Verkehr nahm zu, Leuchtreklamen, Film-Paläste und eine amerikanisch
geprägte Populärkultur vermittelten ein neues großstädtisches
Lebensgefühl.
Auf etwa 2000 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden rund 1800 Objekte gezeigt. Idee und Konzept zur Ausstellung stammen vom Direktor des Wien Museums, Wolfgang Kos. Neben Kuratorinnen und Kuratoren des Wien Museums sind zahlreiche externe Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an dem Projekt beteiligt.
19. November 2009 bis 28. März 2010
Wien Museum im Künstlerhaus
A-1010 Wien, Karlsplatz 5
http://www.wienmuseum.at
Dienstag bis Sonntag und Feiertag, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr,
Donnerstag, 10.00 Uhr bis 21.00 Uhr
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